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Das Shoppen soll zum Erlebnis werden

By 27. Februar 2017 August 3rd, 2017 No Comments

Das Shoppen soll zum Erlebnis werden
Frankenpost, Februar 2017

Das Ein­kau­fen in Hof soll attrak­ti­ver werden. Dafür will sich die neu gegründete “Wer­be­ge­mein­schaft Hof” ein­set­zen. Neben dem Einkaufsführer sind weitere Aktio­nen geplant.

Hof – Shoppen – das ist schon lange nicht mehr das bloße Besor­gen not­wen­di­ger All­tags­ge­gen­stän­de. Shoppen gehört zum Life­style. Es geht nicht einfach darum, ein Kleidungsstück oder ein Elek­tro­ge­rät zu erwer­ben. Es ist eine belieb­te Frei­zeit­be­schäf­ti­gung, manche Men­schen erheben den sams­täg­li­chen Ein­kaufs­bum­mel zu ihrem Hobby. Damit das Erleb­nis auch Spaß macht, müssen viele Fak­to­ren
har­mo­nisch zusam­men­spie­len: das Flair der Stadt, die Archi­tek­tur, die Fas­sa­den, das kuli­na­ri­sche Angebot, das Ser­vice­an­ge­bot, die Park­mög­lich­kei­ten. Genau darum geht es auch der neu gegründeten
Wer­be­ge­mein­schaft Hof.

Ursprünglich wollten die Händler der Arbeits­grup­pe “Hof 2020” einen neuen Verein gründen, um mit einer Stimme spre­chen zu können. Nun haben die Betei­lig­ten aber beschlos­sen, die bereits bestehen­den Struk­tu­ren zu nutzen und dabei die Gemein­schaft aus­zu­wei­ten: “Die Wer­be­ge­mein­schaft Lud­wig­stra­ße hat sich umbe­nannt in Wer­be­ge­mein­schaft Hof und hat sich damit für das gesamte Stadt­ge­biet geöff­net”, erklärt Bärbel Scher­del, Wirtin der Wein­kis­te. Sie und Optiker Lutz Lenn­artz sind die Dop­pel­spit­ze des neuen Ver­ei­nes. Die Öffnung hatte sogleich einen posi­ti­ven Effekt zur Folge: “Die Mit­glie­der­zahl hat sich schon bei der ersten Mit­glie­der­ver­samm­lung auf 42 ver­dop­pelt”, sagt Lutz Lenn­artz. Gemein­sa­me Aktio­nen der Mit­glie­der und eine ein­heit­li­che Reprä­sen­ta­ti­on nach außen im Zusam­men­ar­beit mit dem Stadt­mar­ke­ting – darum geht es der Wer­be­ge­mein­schaft in erster Linie. Die Vor­sit­zen­den betonen dabei die gute Zusam­men­ar­beit mit dem Stadt­mar­ke­ting: Sie erin­nern an die “Bröt­chen­tas­te”, den Park­schein, mit dem man 15 Minuten kos­ten­los in der Oberen Lud­wig­stra­ße parken kann, die beiden beleuch­te­ten Schil­der an den Enden der Alt­stadt, die auf Lorenz- bezie­hungs­wei­se Lud­wig­stra­ße hin­wei­sen, die Beleuch­tung von Bäumen im Stadt­ge­biet oder die Weih­nachts­baum-Allee quer durch die Stadt. In dem Stil soll es auch weiter gehen.

Die Wer­be­ge­mein­schaft ist eine Platt­form für Gewer­be­trei­ben­de und Gas­tro­no­men. Wir wollen das Angebot des Handels in Ein­klang mit dem Ein­kaufs­er­leb­nis und dem Stadt­ser­vice bringen. Nur zusam­men sind wir stark”, betont sie. Gemein­sam wolle man darauf hin­ar­bei­ten, den Auf­ent­halt für Kunden in der Stadt so ange­nehm wie möglich zu gestal­ten und die Stadt Hof auch für den Land­kreis und die Städte darüber hinaus attrak­tiv zu machen. “Bisher fehlt uns aber die Außen­wir­kung”, sagt Bärbel Scher­del. Um das Image kümmert sich nun die Wer­be­agen­tur Design­house aus Kulm­bach. Das Konzept für eine groß ange­leg­te Wer­be­kam­pa­gne steht. Dazu gehören neben einem Slogan und Pla­ka­ten ein Einkaufsführer und gemein­sa­me Mar­ke­ting­ak­tio­nen. Die Gewer­be­trei­ben­den können sich ein­bu­chen. Der neue Slogan heißt “Wir schen­ken Hof Glanz”. “Hof Glanz” soll dabei akus­tisch auf “Hoch­glanz” anspie­len, erklärt Desi­gner Wolf­gang Judas von der Agentur Design­house. Diese hat bereits Image-Kam­pa­gnen für die Frei­heits­hal­le, die Hofer Rind­fleisch­wurst oder die Hofer Symphoniker rea­li­siert. “Wir iden­ti­fi­zie­ren uns mit der Stadt Hof und können so gut auf die Bedürfnisse unserer Auf­trag­ge­ber ein­ge­hen”, erklärt Judas. Neben dem Slogan hat Design­house einen Einkaufsführer erstellt, der Ende März in gedruck­ter und digi­ta­ler Form erhält­lich sein soll. Der Einkaufsführer
lotst den Kunden durch die Stadt mittels einer Über­sicht aller Läden, Cafés, Fri­seu­re, Gast­stät­ten, Apo­the­ken, Metzger und Reisebüros. Die Gewer­be­trei­ben­den sind mit Öff­nungs­zei­ten, Ser­vice­an­ge­bot und Adresse ver­zeich­net.

Wer sich nicht gegen einen Unkos­ten­bei­trag am Einkaufsführer betei­li­gen will, wird trotz­dem ver­merkt. “Dann steht aber bei dem Händer etwa nur Art des Gewer­bes daneben, wie ‘Textil’ ”, sagt Bärbel Scher­del. Die gra­fi­sche Aus­ar­bei­tung ist bereits fertig. Aber noch bis zum 8. März könnten Inter­es­sier­te in den Einkaufsführer auf­ge­nom­men werden. Damit sollen nicht nur Hofer, die ihre Geschäf­te und Dienst­leis­ter kennen und bestimm­te davon prä­fe­rie­ren, ange­spro­chen werden, sondern vor allem Kunden aus dem gesam­ten Land­kreis oder darüber hinaus. Diese sollen die nötigen Infos für ihren Auf­ent­halt in der Stadt im Einkaufsführer bekom­men. “Mit dieser Aktion posi­tio­niert sich Hof als Ein­kaufs­stadt. Über­ge­ord­ne­tes Ziel ist es, die Kommune als Marke in regio­na­ler Land­schaft zu eta­blie­ren”, sagt Wolf­gang Judas.

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